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Herzlich Willkommen bei Teach and Tails!

Wenn du Lust hast, mit deinem Hund zu einem richtig guten Team zusammenzuwachsen (und das ganz ohne Druck), dann freue ich mich, dass du den Weg auf meine Webseite gefunden hast.

Hundetraining bedeutet für mich immer Arbeit am Verhalten eines Hundes. Dabei sehe und analysiere ich das Verhalten der Hunde als Aktionen, nicht als Eigenschaften. Etikettierungen, Labels und Attribute sind verallgemeinernd, nicht zielführend und verdecken schlicht und einfach das eigentliche Verhalten meiner tierischen Kundschaft. Lass uns gemeinsam herausfinden, was dein Hund dir mitteilen möchte.

Zusammen wachsen und ein Team werden

Ziel des Trainings bei Teach and Tails ist der Aufbau alltagsrelevanter, sicher abrufbarer Verhaltensweisen sowie eine stabile, kooperative Mensch-Hund-Beziehung.

Typische Trainingsziele sind:

Akzeptanz von Führung und Grenzen durch klare Regeln, voraussagbare Routinen und fairen, lerntheoretisch sauberen Aufbau
Stressarmes Sozialverhalten gegenüber Menschen, Hunden und Umweltreizen (Förderung von Coping-Strategien und Impulskontrolle)
• Alltagskompatibles Ruhe- und Aktivitätsverhalten (z. B. Deckentraining, konditionierte Entspannung, Erregungsreduktion)
Bindung, Sicherheit und Vertrauen durch positive Lernerfahrungen, transparente Kommunikation und konfliktarme Interaktion
Artgerechte Bedürfnisbefriedigung (Bewegung, Schnüffeln, Kauen, soziale Kontakte, Autonomie im sicheren Rahmen)

Die Basis meines Trainings bildet Reward Based Training / Reward Based Learning (belohnungsbasiertes Training) auf Grundlage der operanten Konditionierung. Der Schwerpunkt liegt auf dem systematischen Verstärken von erwünschtem Verhalten (insbesondere positive Verstärkung) sowie – wo sinnvoll – auf dem Aufbau alternativer Verhaltensketten und funktionaler Ersatzverhaltensweisen.

Positive Verstärkung bedeutet: Auf ein Verhalten folgt ein für den Hund wertvoller Konsequenzreiz (Verstärker), wodurch die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhaltens steigt. Dazu nutze ich u. a.:

• Primäre Verstärker: Futter, Spiel, Bewegung, soziale Interaktion (streicheln nur, wenn der Hund es als angenehm erlebt)
• Sekundäre Verstärker: Markerwort (z. B. „Yes“) oder Clicker als konditionierter Verstärker/Marker zur präzisen Rückmeldung
• Premack-Prinzip („erst Verhalten – dann Privileg“): ein hochwahrscheinliches Verhalten/Bedürfnis (z. B. Schnüffeln) verstärkt ein gewünschtes Verhalten (z. B.
Blickkontakt)

Mein Weg zur Hundetrainerin

Ausbildungen

  • 2024 – 2026 Ausbildung zur Hundetrainerin (SGD, Alexandra Noll)
  • 2026 Weiterbildung Verhaltenstherapeutin (Dogs and Sports Academy)
  • 2026 Ausbildung zum Welpencoach (Ziemer und Falke)

 

Qualifikationen

  • Sachkundenachweis nach § 9 des Gesetzes zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren
  • Erlaubnis nach § 11 Satz 1 Nummer 8 Buchstabe f Tierschutzgesetz (TierSchG)

Konkrete Beispiele für positive Verstärkung im Training

Vor Trainingsbeginn erfolgt eine systematische Verhaltens- und Kontextanalyse des Hund-Halter-Teams (Anamnese, Zieldefinition, Analyse von Auslösern, Konsequenzen und Rahmenbedingungen). Darauf aufbauend wird ein individueller Trainingsplan erstellt, der Kriterien wie Motivationslage, Erregungsniveau, Lernstand, Trainingshistorie, Gesundheitsstatus sowie Umweltbedingungen berücksichtigt.
Ein zentraler Qualitätsbaustein ist dabei die Flexibilität im Methodeneinsatz (z. B. Wechsel der Verstärker, Anpassung von Trainingsschritten, Veränderung der Reizlage), um Überforderung zu vermeiden und Lernfortschritte zu sichern.

Leinenführigkeit

Hund läuft im lockeren Leinenbogen → Marker („Yes“) → Futterbelohnung oder Freigabe zum Schnüffeln, („Nimm’s“) als Umweltverstärker.
So wird „lockere Leine“ zu einem Verhalten, das sich für den Hund lohnt.

Hund kommt nach Signal „Hier“ in hoher Ablenkung → Marker → Jackpot (mehrere kleine Futterstücke hintereinander) plus anschließende Freigabe („Lauf!“),
damit Rückruf nicht das Ende aller Freiheit bedeutet.

Hund hält vier Pfoten am Boden und bietet Sitz an, wenn Menschen kommen → Marker → Belohnung/Begrüßung.
Das Alternativverhalten wird funktional attraktiver als Anspringen.

Beispiel Türsituationen: Hund wartet kurz, bis Freigabe kommt → Marker → Tür geht auf (Premack) und/oder Futter.
Das erwünschte Warten wird dadurch zuverlässig verstärkt.